Gründung - Bauverein für die St. Martinikirche e.V. - Gründung
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Gründung


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Minden bewahren.





Protokoll der Mitgliederversammlung vom 11.06.2007



Der „Bauverein für die St. Martinikirche e.V.“ (gegründet 1952)

Das Baudenkmal St. Martinikirche hatte den 2. Weltkrieg ohne größere Schäden überstanden. Zwar hatte die Gemeinde die Glocken der Rüstungsindustrie opfern müssen und die Kirchenfenster waren durch den Luftdruck von Bombentreffern in der Nachbarschaft zersplittert. Das eigentliche Kirchengebäude war aber glücklicherweise intakt geblieben.

Das große Leid der vielen Witwen, Waisen und Heimatvertriebenen in der Gemeinde lastete damals auf den Menschen. Umso bemerkenswerter erscheint es heute, dass schon wenige Jahre nach Kriegsende Bürger der Stadt ihre Mitverantwortung spürten, die St. Martinikirche innen und außen zu erneuern. Zumindest die Kirche sollte wohl inmitten aller Unsicherheiten der Nachkriegszeit vertraute geistliche und städtebauliche Heimat für die vielen mutlosen Menschen sein und bleiben.

Den Anstoß zur Gründung des Bauvereins gab  Pfarrer Dr. Reinhard Mumm, als er am 23. April 1952 einen Arbeitsausschuss des Presbyteriums zur Vereinsgründung einberief. Schon einen Monat später am 28. Mai 1952 fand die Gründungsversammlung des „Bauverein für die  St. Martinikirche e.V.“ statt, der am 5. Januar 1953 ins Vereinsregister beim Amtsgericht Minden eingetragen wurde (damals VR 198, später VR 367; heute Vereinsregister beim Amtsgericht Bad Oeynhausen VR 40367).

Laut § 1 der Satzung von 1952 sollte sich der neue Bauverein zwei allgemeinen Zwecken widmen, die als Präambel vorangestellt wurden:
1. „Bauliche Erneuerung der ehrwürdigen Kirche“
2. „Ziele des früheren Turmbauvereins Martini“
Zusätzlich wurden folgende  konkrete Aufgaben angefügt:
a. Neugestaltung der Kirchenfenster
b. Errichtung einer Gedenkstätte „für die Gefallenen des letzten Krieges“ und „die verlorenen Gräber im Osten“
c. Erneuerung von Altar, Kanzel und Epitaphien
d. Wiederherstellung des Glockengeläuts „in alter Schönheit“
e. Neuaufbau des Turms der St. Martinikirche „ihrer Bedeutung als Rats- und Stiftskirche entsprechend“
Der Verein ist gemeinnützig. Seine Organe sind Vorstand und Mitgliederversammlung. Die Tätigkeit des Vorstands ist ehrenamtlich.
Die Vorstandsbesetzung seit der Vereinsgründung zeigt folgende Übersicht:

1952:
Vorsitzender:          Heinrich Engel (Bankdirektor)
Stv. Vorsitzender:    Hermann von Lüpke (Regierungsvizepräsident a. D.)
Schatzmeister:        Fritz  Dallmeyer (Stadtoberinspektor a. D.)
Geschäftsführer:     Wilhelm Gräfe (Postamtmann a. D.)
1972:
Vorsitzender:          Dr. Werner Krieg (Stadtdirektor a. D.)
Stv. Vorsitzender:    Hans Möhlmann (Bildhauer)
Schatzmeister:        Otto Rook (Verwaltungsangestellter)
Geschäftsführer:     Ernst Engelke (Gebäudereinigungsmeister)
1985:
Vorsitzender:         Werner Pohle (Beigeordneter der Stadt Minden)
Stv. Vorsitzender:   Klaus Moelle (Architekt)
Schatzmeister:       Klaus-Dieter Konczak (Verwaltungsangestellter)
Geschäftsführerin: Gerda Ditsch (Konrektorin a. D.)
2001:
Vorsitzender:         Otto-Wilhelm Walther (Bankdirektor)
Stv. Vorsitzender:   Klaus Moelle (Architekt)
Schatzmeister:       Klaus-Dieter Konczak (Verwaltungsangestellter)
Geschäftsführer:    Rainer Derlin (Studiendirektor a. D.)
2009:
Vorsitzender:         Otto-Wilhelm Walther (Bankdirektor a. D.)
Stv. Vorsitzender:   Jürgen Schwarz (Gärtnermeister)
Schatzmeister:       Jürgen Gänsicke (Rektor a. D.)
Geschäftsführer:    Rainer Derlin (Studiendirektor a. D.)
Trotz dieser Neubesetzungen hat es seit der Gründung des Bauvereins vor fast 60 Jahren eine bemerkenswerte personelle Kontinuität in der Vorstandsarbeit gegeben. Dabei wurde zur Sicherung der Unabhängigkeit des Vereins jeweils darauf geachtet, dass die Mehrheit der Vorstandsmitglieder nicht gleichzeitig ein kirchliches Amt bekleidete.

Die jeweiligen Pfarrer an der St. Martinikirche fungierten seit 1952 bis heute satzungsgemäß als Beisitzer im Vorstand:
        Dr. Reinhard Mumm, Roland Braunschmidt, Dr. Heinrich Winter und aktuell Pfarrer Christoph Ruffer.
1985 und 2001 wurde die Satzung des Bauvereins neu gefasst. In beiden Neufassungen wurde die allgemeine Zweckbestimmung des Vereins (jetzt  § 3) wie folgt gleich lautend umformuliert (unter Weglassung der früheren konkreten Aufgaben):
„Der Verein fördert die bauliche Erhaltung und Ausstattung der St. Martinikirche, betreut sie als bedeutendes Denkmal und erforscht ihre Baugeschichte. Der Verein führt die Arbeit des früheren Turmbauvereins St. Martini weiter“.
Mehr als 200 Jahre nach Zerstörung des Westturms der St. Martinikirche durch Brand nach Blitzschlag (1773) gab der Bauverein das Ziel auf, den Neuaufbau des Turms zu verwirklichen und damit das stumpfe Notdach zu ersetzen. Ab 1985 versteht der Verein seine Arbeit zwar noch allgemein als Fortführung des früheren Turmbauvereins, ohne aber dessen ursprüngliches Ziel weiter zu verfolgen.

Der Bauverein hat seine Arbeit immer als Doppelaufgabe verstanden:
  • Baufachliche und künstlerische Beratung der Kirchengemeinde als Eigentümerin des Baudenkmals St. Martinikirche einerseits sowie
  • Mitfinanzierung bestimmter Baumaßnahmen am und im Kirchengebäude und bestimmter Anschaffungen und Restaurierungen von Inventar andrerseits
Die notwendige Zusammenarbeit von Bauverein und Kirchengemeinde bei der Umsetzung der Vereinsziele wird in den Satzungen von 1985 und 2001 ausdrücklich hervorgehoben:
  • „Der Verein verfolgt diese Zwecke im Benehmen mit dem Presbyterium der St. Martinigemeinde“.
In den ersten 10 Jahren nach Vereinsgründung wuchs der Mitgliederbestand auf über 100 Personen an, schrumpfte dann in den Folgejahren kontinuierlich und pendelt heute bei ca. 25 Personen.                                                                                                   
Trotz der sinkenden Mitgliederzahl hat der Bauverein über einen Zeitraum von fast 60 Jahren mit langem Atem immer wieder bemerkenswerte Initiativen entfaltet und erhebliche Finanzierungsbeiträge zu verschiedenen Maßnahmen geleistet.
Dafür seien beispielhaft genannt:

1952-59:
  • Einbau neuer Kirchenfenster
  • Errichtung der Gedenkstätte für die in beiden Weltkriegen gefallenen, vermissten und durch Bomben in der Stadt umgekommenen Gemeindeglieder
1960-69:
  • Einbau einer Heißluftheizung
  • Innenanstrich der Kirche
  • Errichtung eines  Altars, einer Kanzel und eines Lesepults in der Vierung
  • Restaurierung der historischen Orgel
  • Vervollständigung des Glockengeläuts durch 2 neue Glocken
1970-79:
  • Installation einer neuen Lautsprecheranlage
1980-89:
  • Anschaffung eines beweglichen Orgelpositivs
  • Modernisierung der Heizungsanlage und Anschluss ans Fernwärmenetz
1990-99:
  • Restaurierung der historischen Nachfahrentafel der Familie Sobbe
2000-09:
  • Neue Steinskulptur des Heiligen Martin oberhalb des Westportals
  • Druck eines neuen Kunstführers der St. Martinikirche
  • Großprojekt „Sanierung der St. Martinikirche“ gemäß Schadenskataster:
    • 1. Bauabschnitt: Sakristei und Unterkirche
    • 2. Bauabschnitt: Außenmauerwerk von Turm, Westfassade und Vorhalle
Das im Jahre 2002 begonnene Großprojekt „Sanierung der St. Martinikirche“ sprengte wegen des enormen Umfangs der Baumaßnahmen und der notwendigen Finanzmittel die bisherigen Rahmenbedingungen des Bauvereins. Zwar hatten die Architekten Hans-Peter Korth und Klaus Moelle (beide Vereinsmitglieder) schon wiederholt auf die dringliche Sanierung der Außenfassaden und des Daches der Kirche hingewiesen, aber die schiere Größe des Unterfangens mit geschätzten Gesamtkosten von damals mehr als 2 Millionen DM machte mutlos.
Finanzmittel der Kirchengemeinde und des staatlichen Denkmalschutzes standen nicht zur Verfügung.

In dieser Situation erhielt  Pfarrer Dr. Heinrich Winter im Jahre 2000 die Zusage des Mindener Unternehmers Wilfried Kampa, 1 Million DM aus dessen bestehender Stiftung für diese Sanierungszwecke bereit zu stellen. Sofort keimte die Idee, diese Geldzuwendung als Grundstock einer neu zu errichtenden Stiftung zu nutzen, die aus ihren kontinuierlichen Erträgen in der Lage wäre, langfristig die Kosten einer schrittweisen Sanierung der Kirche  zu decken.

Die Satzung einer solchen Stiftung wurde von einer Arbeitsgruppe des Bauvereins erarbeitet, juristisch geprüft und dem Finanzamt zur Stellungnahme vorgelegt. Nach langen Verhandlungen mit den Finanzbehörden erging der Bescheid, dass die Geldzuwendung von 1 Million DM aus steuerrechtlichen Gründen nicht der zu gründenden Stiftung zugeführt werden durfte, weil diese Mittel als Ertragsausschüttung einer bestehenden Stiftung anzusehen seien und daher kurzfristig verwendet werden müssten.
Im Ergebnis floss also der Betrag von 1 Million DM nicht, wie vorgesehen, der geplanten neuen Stiftung zu, sondern dem Bauverein.

Der Bauverein sah sich plötzlich in einer Zwangslage:
  • einerseits musste die erhaltene Spende aus steuerrechtlichen Gründen innerhalb von 3 Jahren verausgabt werden, um die Gemeinnützigkeit der zuwendenden Stiftung nicht zu gefährden;
  • andrerseits war von Anfang an deutlich, dass selbst diese große Geldsumme nicht ausreichen würde, die Gesamtsanierung zu finanzieren.
Die Aufgabe, für diesen Zweck eine Stiftung ins Leben zu rufen, war zwar aufgeschoben, aber nicht aufgehoben.

Der Bauverein hatte zusätzlich weitere Großspenden in Höhe von 100.000,- DM vom Verleger Rainer Thomas und in Höhe von 25.000,- DM vom Unternehmer Wilhelm Fahrenkamp erhalten.

Der Bauverein erklärte gegenüber der Kirchengemeinde als Bauherrin seine Bereitschaft, insgesamt 1.125.000,- DM als Mitfinanzierung der Kirchensanierung zur Verfügung zu stellen. Die Sanierungsarbeiten begannen im Jahre 2002, mussten aber bereits im Jahre 2003 wegen Kostenerhöhung und Mittelerschöpfung abgebrochen werden. Selbst ein ergänzendes Baudarlehn der Kirchengemeinde von 260.000,- € reichte nur, um den begonnenen Sanierungsabschnitt zu beenden. Für dieses Darlehn trug der Bauverein bis 2008 den gesamten jährlichen Kapitaldienst (Zinsen und Tilgung) in Höhe von 120.000,- €  und finanzierte somit nachträglich einen weiteren Teil der bisherigen Sanierungskosten.

Die Sanierung der südlichen, nördlichen und östlichen Fassade sowie des gesamten Daches der St. Martinikirche stehen noch aus (3. Bauabschnitt). Die Finanzierung der geschätzten Kosten von 1,7 Millionen € (weitere, bisher unentdeckte Schäden und Kostensteigerungen nicht eingerechnet) wird Aufgabe einer Stiftung sein, die im Jahre 2006 auf Initiative des Bauvereins gegründet wurde.

Der Bauverein wird sich daher in Zukunft überwiegend auf die baufachlichen und künstlerischen Aspekte beim Schutz des Baudenkmals St. Martinikirche konzentrieren und entsprechende Vorschläge der Kirchengemeinde und der Stiftung unterbreiten. Die Aufgabe der Sammlung von Fördergeldern durch den Bauverein wird in den Hintergrund treten und als Aufgabe der neuen Stiftung anvertraut. Die teilweise personelle Verflechtung in den Leitungsorganen von Bauverein und Stiftung erleichtert es, die jeweiligen Arbeitsschwerpunkte abzustimmen.



Einen exemplarischen Einblick in die aktuelle Arbeit des Bauvereins gibt das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 11. Juni 2007, das zur Information abgedruckt wird.

Bauverein für die St. Martinikirche e.V., Minden
Protokoll der Mitgliederversammlung vom 11.06.2007
Ort: Martinihaus
17.00 - 18.30 Uhr

Teilnehmer:
a) Mitglieder: Walther (Vors.)., Frau Heidemann, Derlin, Gänsicke, Konczak, Korth, Schwarz, Dr. Winter, Zwiefka
b) Gäste: Kienzle, Schwarze, Weinig
Vor Eintritt in die Tagesordnung spricht Pfarrer Dr. Winter Worte des Gedenkens an den verstorbenen stellvertretenden Vorsitzenden Klaus Moelle.

Der Vorsitzende Walther übernimmt die Sitzungsleitung. Er begrüßt die anwesenden Mitglieder des Bauvereins und als Gäste Mitglieder des
AK Fundraising. Herr Walther stellt fest, dass frist- und satzgemäß eingeladen worden ist.

TOP 1  Feststellung der Tagesordnung
Die zugesandte Tagesordnung wird angenommen.

TOP 2  Bericht des Vorstands
Geschäftsführer Derlin berichtet, dass der Schwerpunkt der Vorstandsarbeit seit der letzten Mitgliederversammlung im November 2005 in der Planung  und Vorbereitung der Stiftungsgründung lag. Bei diesen Arbeiten wurde der Vorstand vom berufenen Arbeitskreis Fundraising nachdrücklich unterstützt. Den Mitgliedern des Arbeitskreises wird herzlich gedankt. Soweit sie noch nicht Mitglieder des Bauvereins sind, werden sie gebeten, ihm beizutreten.

Die Stiftungsgründung erfolgte am 17.11.2006. Die bisher üblicherweise im Okt./Nov. stattfindende Mitgliederversammlung des Bauvereins musste wegen Arbeitsüberlastung auf heute verschoben werden.

Pfarrer Dr. Winter würdigt die Verdienste des Bauvereins in den vergangenen Jahrzehnten und ruft wichtige Fördermaßnahmen des Vereins in Erinnerung. (z.B. die Steinskulptur des heiligen Martin von Prof. Dreysse über dem Westportal)

Der Bauverein war immer gemeindenah, quasi ein beratendes Gremium des Presbyteriums bei der Bauunterhaltung und Ausstattung der Martinikirche. Die neue Stiftung ist öffentlichkeitsorientiert, gemeindeneutral und auf die Sicherung des  Baudenkmals fokussiert. Bauverein und Stiftung haben letztlich dasselbe Ziel, aber unterschiedliche, komplementäre Arbeitsweisen. Eine Konkurrenzsituation besonders bei der Akquisition von Geldzuwendungen soll ausgeschlossen bleiben. Daher bedarf es einer Abstimmung zwischen Bauverein und Stiftung. Im Moment ist durch die bestehende teilweise Personalunion in den Leitungsgremien von Bauverein und Stiftung eine Konkurrenz nicht zu befürchten.

TOP 3  Kassenberichte 2005 und 2006
Herr Konczak erstattet die Kassenberichte 2005 und 2006. Zusammenstellungen der Einnahmen und Ausgaben werden von den anwesenden Mitgliedern eingesehen. In beiden Geschäftsjahren entfiel jeweils der größte Ausgabeposten in Höhe von 12.000,- € auf die Übernahme der Zinslast für ein Baudarlehn der St. Martinigemeinde aus 2003 für die Restarbeiten bei der Sanierung des Turms und des ersten westlichen Querschiffs der Martinikirche. Die Einnahmen speisen sich wesentlich aus Kollekten der Gemeinde.

TOP 4  Bericht der Kassenprüfer
Die Kassenprüfer Engelke und Gänsicke haben die Kassenunterlagen 2005 und 2006 geprüft. Laut Aussage von Herrn Gänsicke ergaben sich keine Beanstandungen.

TOP 5  Entlastung des Vorstands
Auf Antrag von Herrn Gänsicke wird dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

TOP 6  Nachwahl des stellv. Vorsitzenden (nach dem Tod von Klaus Moelle)
Auf Vorschlag des Vorstands wird Herr Jürgen Schwarz, Königstr. 74, Minden zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt; einstimmig.

TOP 7  Akquisition weiterer Geldzuwendungen an Bauverein und Stiftung
Herr Dr. Winter berichtet von seinen Bemühungen, weitere Großsponsoren für die Stiftung zu gewinnen. Die Leitungsgremien der Stiftung sind hierzu in einem Beratungsprozess. Der Bauverein wird  auch weiterhin freie Kollekten der Gemeinde erhalten.

TOP 8  Verschiedenes
Pfarrer Dr. Winter kündigt an, dass das 980jährige Jubiläum der St. Martinikirche am 13. April 2009 (Ostermontag) - ausgehend von der Bestätigungsurkunde für die Gründung des Augustiner Chorherrenstifts aus dem Jahre 1029 von Kaiser Konrad II - Anlass für eine wissenschaftliche Buchveröffentlichung und diverse Gedenkveranstaltungen sein wird. Die Vorbereitungen laufen bereits.

gez. Rainer Derlin
(Geschäftsführer des Bauvereins)


Der Bauverein für die St. Martinikirche e.V.

Der Bauverein für die St. Martinikirche e.V. wurde in der Gründungsversammlung am 28.5.1952 konstituiert und am 5.1.1953 ins Vereinsregister beim Amtsgericht Minden unter ehemals VR 198, später VR 367 eingetragen; heute beim Amtsgericht Bad Oeynhausen unter Vereinsregister VR 40367.
Laut § 1 der Satzung von 1952 sollte sich der neue Bauverein zwei allgemeinen Zwecken widmen, die als Präambel vorangestellt wurden:
1. „Bauliche Erneuerung der ehrwürdigen Kirche“
2. „Ziele des früheren Turmbauvereins Martini“
Zusätzlich wurden folgende konkrete Aufgaben angefügt:
1. Neugestaltung der Kirchenfenster
2. Errichtung einer Gedenkstätte „für die Gefallenen des letzten Krieges“ und „die verlorenen Gräber im Osten“
3. Erneuerung von Altar, Kanzel und Epitaphien
4. Wiederherstellung des Glockengeläuts „in alter Schönheit“
5. Neuaufbau des Turms der St. Martinikirche „ihrer Bedeutung als Rats- und Stiftskirche entsprechend“
Der Bauverein ist gemeinnützig; seine Organe sind der ehrenamtliche Vorstand und die Mitgliederversammlung. Er hat seine Arbeit immer als Doppelaufgabe verstanden: Baufachliche und künstlerische Beratung der Kirchengemeinde als Eigentümerin des Baudenkmals St. Martinikirche einerseits sowie Mitfinanzierung bestimmter Baumaßnahmen am und im Kirchengebäude und bestimmter Anschaffungen und Restaurierungen von Inventar andererseits. Die notwendige Zusammenarbeit von Bauverein und Kirchengemeinde bei der Umsetzung der Vereinsziele wird in den Satzungen von 1985 und 2001 ausdrücklich hervorgehoben: „Der Verein verfolgt diese Zwecke im Benehmen mit dem Presbyterium der St. Martinigemeinde“.



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